Frauen fragen…

nurmalso… und das kann manchmal nerven.

Wir ausgewachsenen Modelle der Gattung Mann können davon ein Liedchen singen. Frauen haben nämlich oft die dumme Angewohnheit, alles hinterfragen zu müssen. Sie hinterfragen wirklich alles und jedes und sind danach meistens beleidigt, wenn die Antwort nicht zu ihrer Zufriedenheit ausfällt.

Und Männer, Männer nerven diese Fragen. Nicht alle, aber die meisten. Fragen wie “Findest du mich zu dick” werden zur Kenntnis genommen, aber meistens gar nicht oder nicht wahrheitsgemäß beantwortet. Denn bei einer korrekten Antwort hängt in den meisten Fällen wohl der Haussegen für einige Zeit schief.

Es gibt allerdings auch Fragen, die Männer nicht nerven. “Soll ich dir ein Bier holen?” oder “Möchtest du etwas essen?” gehören in dieser Hinsicht ganz klar dazu. Da fühlt sich der Mann gleich verstanden und kann auch ganz ohne Umschweife, ganz ehrlich heraus mit einem klaren “Ja” antworten. Was sogar eine Frau verstehen dürfte…

Allerdings gibt es eine Frage, die Männer hassen wie die Pest. Wenn diese Frage vom weiblichen Gegenstück gestellt wird, dann kräuseln sich ihnen die Nackenhaare und ihre Halsschlagader schwillt auf die Größe einer Spreewaldgurke an. Und diese Frage lautet: “Woran denkst du gerade?” Diese Frage ist flüssiger als Wasser, sozusagen überflüssig. Sie ist einfach nur sinnlos und wurde wahrscheinlich nur erfunden, um irgendeine Konversation zu beginnen. Und mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit wurde sie von einer Frau erfunden.

Diese lästige Frage wurde auch mir schon des öfteren von der besseren Hälfte gestellt. Meistens gehe ich überhaupt nicht darauf ein und stelle mich einfach taub. Aber einmal, nach einem durchaus exzessiven, sonntagmorgendlichen Geschlechtsverkehr, da war es dann soweit. Als mich die bessere Hälfte dann “Woran denkst du gerade?” fragte, da antwortete ich ehrlich und unverblümt, wie es nun mal meine Art ist:

“Die kennst du nicht…”

Fernbus-Rennen

reisszweckenBeobachtungen auf der Autobahn…

Gestern auf dem Weg zurück nach Hause hatte ich reichlich Gelegenheit, mich über Fernbusse beziehungsweise deren Fahrer aufzuregen. Dies scheint eine besondere Klientel zu sein, für die eine zulässige Höchstgeschwindigkeit scheinbar nicht gilt. Auf der A7 überholte mich gestern ein Postbus in einer 120 km/h-Zone mit mindestens 130 km/h und auch auf der A3 waren gleich einige unterwegs, die deutlich schneller waren als erlaubt.

Die Krönung des ganzen waren dann die 3 Fernbusse unterschiedlicher Unternehmen, die auf der dreispurigen A3 bei Limburg fast nebeneinander fuhren. Und es war ein Wunder, dass sie sich im Baustellenbereich nicht berührten. Ich glaube auch einmal gelernt zu haben, dass für Reisebusse eine zulässige Höchstgeschindigkeit von 100 km/h gilt oder gibt es da für Fernbusse eine Ausnahme?

Btw… So etwas wie ein Blinker wird auch nur im Ausnahmefall benötigt. Da wird radikal rausgezogen, koste es was es wolle. Ich hatte gestern auch in einer Situation den Schweiß im Schuh, als ich auf der linken Spur mit etwa 180 km/h angeflogen kam und plötzlich etwas grünes großes vor mir stand, der scheinbar keinen Bock hatte auf der mittleren Spur hinter einem LKW zu bleiben, der gerade einen Kollegen überholte. Natürlich geschah der Fahrbahnwechsel auch ohne Blinker und relativ rückartig, so dass man kaum Zeit zur Reaktion hatte. Es fehlten geschätzte 20 Zentimeter, dann hätte ich in seinem Motorraum gestanden…

Auch Überholverbote scheinen einige Fahrer völlig zu ignorieren. Der Weg ist das Ziel und das wohl so schnell wie möglich. Die Fahrer scheinen unter einem immensen Zeitdruck zu stehen, anders sind solche Manöver wohl nicht zu erklären. Und ganz ehrlich, ich als Fahrgast käme mir in einem Fernbus bei solcher Fahrweise nun nicht gerade sicher vor. Bei dem Verkehr und dutzenden Fernbus-Unternehmen ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, wann man über die ersten schweren Unfälle liest.