War es das jetzt mit dem Winter?

sonne

Ich will zuerst einmal etwas klarstellen: Dies ist auf keinen Fall eines dieser Blogs, in denen derzeit über das aktuelle Wetter gemeckert wird!

Warum sollte ich auch meckern? Gut, Herbst kann man das, was da gerade so an Wetter geschieht sicher nicht nennen. Eher einen unbeständigen Frühling. Und diejenigen die noch im Oktober am lautesten über das bevorstehende kalte Wetter mit Schnee bis in den April hinein gemotzt haben, sind jetzt nahtlos in die Flucherei über dieses Frühling-Winter-Misch-Masch-Wetter übergegangen. Trotzdem isses immer noch Herbst, zumindest kalendarisch oder astronomisch. Meteorologisch bzw. klimatologisch ist schon seit dem 1.Dezember Winter…

Im Winter sollte es eigentlich kalt sein, am liebsten knackig kalt. Schnee muss nicht, jedenfalls nicht bei uns in Köln. Wer Schnee will soll auf einen Gletscher fahren, auf der Straße hat Schnee nichts zu suchen. Aber von Kälte ist auch weit und breit nichts zu spüren. Man sieht nur Blumen die sprießen, Bäume mit den ersten Knospen und es regnet. Nicht immer, aber gestern.

Wobei dieser mistige Regen hoffentlich dafür sorgt, das unsere Flüsse wieder einen normalen Wasserstand bekommen, damit unser Benzin wieder billiger wird. Oder haben “die da oben” uns etwa verarscht und die Pegelstände sind etwa überhaupt nicht für die hohen Kraftstoffpreise verantwortlich?? In dem Fall brauchen wir jetzt auch keinen Regen…

Wenn dieser Winter jetzt nicht bald anrauscht, dann kann er mir auch gestohlen bleiben. Dann gibt es in diesem Jahr eben keinen Winter. Auch wenn ich eigentlich ein Winterkind bin, denn wenn es kalt ist habe ich zumindest die Möglichkeit mich warm anzuziehen. Wenn ich bei 35° im Schatten allerdings alles ausziehe… Aber lassen wir dieses Szenario lieber. Hoffentlich halten sich die Temperaturen noch bis zum Wochenende, denn ich habe mir in weiser Voraussicht eine neue Badehose bestellt.

Und was gibt es schöneres, als Mitte Dezember im Rhein zu schwimmen… Falls also jemand von euch auch zufällig am Rhein spazieren gehen sollte, das was am Samstag oder Sonntag da im Wasser zu sehen ist, das bin ich!

Beleuchtung einschalten bei schlechter Sicht

Ich rege mich im Straßenverkehr nicht mehr über sehr viele Dinge auf, mit dem Alter wird man eben ruhiger und auch buchstäblich erfahrener. Doch zu den Dingen die mich aufregen zählt sicherlich das, was ich gestern bei diesem Shaycwetter mit teilweise sintflutartigen Regenfällen wieder dutzendfach gesehen habe.

Denn einigen scheint es wirklich schnurzpiepegal zu sein, ob man zum Beispiel in Gischtfontänen auch erkannt bzw. gesehen wird. Da wird trotz sehr diffuser Sichtverhältnisse zum verrecken kein Scheinwerfer angeschaltet. Doch die sollten eigentlich laut Straßenverkehrsordnung nicht nur während Dämmerung oder bei Dunkelheit, sondern auch wenn es die Sicht aus anderen Gründen erfordert, eingeschaltet werden.

Bei solchen Witterungsverhältnissen und starken Regenfällen wie zum Beispiel gestern reicht das Tagfahrlicht nicht aus, denn da leuchtet es zwar vorne doch die Rückleuchten bleiben dunkel. Und das kann dann im ungünstigsten Fall dazu führen, das man eine neue Heckpartie am Auto benötigt. Wenns ganz ungünstig läuft, landet man auch noch im Krankenhaus, da dürfte selbst die Schuldfrage nur zweitrangig sein.

Und noch ein Wort an die Granaten, die meinen das Pfützen und ganze Bäche auf der Autobahn nun wirklich kein Grund sind, den Fuß am Gaspedal mal entscheidend anzulupfen: Gerade ihr Trottel gefährdet nicht nur euch, sondern auch andere. So, dann hätten wir das ja geklärt, ich hoffe ihr haltet euch bei der nächsten Sintflut daran.

Vom Himmel hoch

regen

Wow, schüttet das heute aus Kübeln…

Von frühmorgens bis jetzt kam schon reichlich Wasser vom Himmel und das eigentlich ohne Unterbrechung. Und ausgerechnet heute hatte ich natürlich noch eine etwas weitere Fahrt vor mir, die ich mir bei diesen Wetterbedingungen eigentlich gerne erspart hätte. Denn erfahrungsgemäß ist es kein Vergnügen, bei Regen, Nebel und allgemein schlechter Sicht auf bayrischen Straßen unterwegs zu sein.

Eigentlich sollte man ja seine Geschwindigkeit bei Regen etwas anpassen, denn nicht nur Aquaplaning droht an manchen Stellen, auch die Gischt des Vordermanns trägt nicht gerade dazu bei dass man sich entspannt zurücklegen und die Fahrt genießen kann. Und ich rege mich immer wieder über diese Blödmannsgehilfen auf, denen scheinbar alles egal ist… :roll:

Die donnern mit einem Affenzahn über den Teer, obwohl deren Sicht wahrscheinlich genau so eingeschränkt ist wie bei anderen. Aber egal, da gehts im Blindflug über die Bundesstraße, da wird Überholt obwohl man überhaupt nicht erkennen kann ob jemand entgegen kommt, koste es was es wolle. Nun, ich fahre ja auch gerne schnell, aber bei solchen Bedingungen wie heute finde ich so etwas unverantwortlich. Denn man gefährdet ja nicht nur sich selbst, sondern vor allem auch andere.

Über einen dieser Helden habe ich mich eben auf dem Weg ins Hotel noch tierisch aufgeregt, als er mit seinem sportlichen Fahrzeug mit der sehr markanten Farbe an uns vorbei gedonnert kam wie ein Geisteskranker. Die markante Farbe seines Autos machte es mir allerdings auch einfacher seinen Karren zu identifizieren, als er sich knapp 10 Kilometer weiter in eine Wiese verabschiedet hatte.

Bin mal gespannt ob es nachher noch etwas trockener wird, denn ein kurzfristiger Besuch bei einem guten, alten Bekannten steht auf dem Plan. Allerdings sind dazu auch – hin und zurück – noch knapp 190 Kilometer vom Allgäu bis kurz vor Augsburg zu rudern fahren.