Der Evernote Web Clipper

tippEvernote ist eine meiner Lieblingsanwendungen.

Evernote ist mein Notizbuch, in dem ich quasi alles speichere, was ich häufig benötige. Sehr praktisch beispielsweise in beruflicher Hinsicht, wenn man nur für spezielle Personen freigegebene Dateien austauschen und bearbeiten kann. Auch Blogbeiträge werden in Evernote vorgeschrieben und etwaige vorherige Recherchen im Web lassen sich dort ebenfalls zwischenspeichern. Und das ist der Punkt, an dem der Evernote Web Clipper ins Spiel kommt.

Der Web Clipper ist eine einfache Erweiterung, die zumindest in den Browsern Chrome, Firefox, Opera und Safari zur Verfügung steht und sie ist einfach genial. Kein kopieren der benötigten Infos in die Zwischenablage und dann als Datei oder Ordner speichern mehr, das übernimmt Web Clipper. Egal ob eine Textpassage, ein ganzer Artikel, eine PDF-Datei oder eine komplette Webseite, Evernote speichert alles.

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Wie in dem ersten Screenshot ersichtlich, ist der Web Clipper immer neben der Adresszeile des Browsers vorhanden und mit einem Klick aktiviert. Dann hat man die Möglichkeit, nur einen einzelnen Artikel, den Artikel ohne Formatierungen, eine ganze Seite, ein Lesezeichen oder einen Schnappschuss sprich einen Screenshot der Seite zu erstellen. Natürlich kann man seine gespeicherten Artikel auch mit entsprechenden Stichworten versehen. Ordnung muss schließlich sein, damit man sich keinen Wolf suchen muss.

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Ebenso kann man festlegen, in welchem Evernote-Ordner man das gefundene speichern möchte. Natürlich lassen sich Nachrichten auch sofort bei Facebook, Google+, Twitter und LinkedIn teilen oder einfach sofort als Email weiterleiten. Ebenso lässt sich bei einem gespeicherten Beitrag eine Erinnerungsfunktion mit Datum und Uhrzeit aktivieren. Gerade in beruflicher Hinsicht eine von mir oft genutzte Funktion.

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Wer Evernote nutzt, für den ist der Web Clipper quasi ein muss. Die eierlegende Wollmilchsau wenn es um die schnelle Speicherung von Inhalten geht. Den Web Clipper als Erweiterung für die gängigsten Browser gibt es hier und ein paar Tipps zur Anwendung gibt es dort auch.

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Kleiner Nachtrag zum Bundesfest 2014 in Kerkrade

schiessenEs war ein langer Tag gestern…

Und es war bei weitem auch nicht alles Gold was glänzte. Denn beim Bundesfest 2014, das die Armbrustschützen St. Hubertus Haanrade organisiert haben, lief auch einiges schief. Um eines sofort klarzustellen, es ist sicher nicht einfach, ein Fest dieser Größenordnung zu organisieren. Deshalb halte ich die Kritikpunkte auch eher allgemein.

Es fing schon damit an, dass die Kleinkalibergewehre an der deutschen Grenze abgegeben werden mussten. Dann fuhr man zum Festplatz an der Rodahall in Kerkrade. Von dort aus war ein Shuttle-Service – mit sehr netten und hilfsbereiten Fahrern – eingerichtet, der die Akteure dann zuerst wieder zur Grenze fuhr, Gewehre abholen, anschließend eine halbe Stunde Fahrt zum Schießstand in Aachen. Gut, das unser Shuttle kilometerlang hinter einem Traktor her schleichen musste, dafür kann niemand etwas. Leider habe ich dadurch meine Schießzeit verpasst und musste auf dem Schießstand 2 Stunden länger verbringen, bis ein Platz in einer Lage frei wurde.

Und nach dem Schießen erfolgte das gleiche wieder: Erst zur Grenze, Gewehr abgeben, dann wieder zum Festplatz. Unsere weiblichen Begleiterinnen nutzen diese Zeit übrigens zum Shoppen in Kerkrade. Nachdem wir dann vom Schießstand zurück waren, machten wir es uns vor der Rodahall gemütlich. Bis ein Wolkenbruch abging und 2 Schirme für etwa 1000 Leute etwas wenig Platz boten. Also alle unter die Überdachung der Rodahall gequetscht, bis der Spuk beendet war.

Der nächste Kritikpunkt geht an den Bundesvorstand. Ich weiß nicht ob es – auch in heutigen Zeiten – sehr ratsam ist, eine solch große Veranstaltung ausgerechnet nach Holland zu vergeben. Deutsche und Uniformen, da guckten gerade einige ältere Kerkrader doch sehr mißmutig aus der Wäsche. Und wenn diese uniformierten dann auch noch nach der Bekanntgabe der Sieger auf dem Festplatz die deutsche Nationalhymne singen… Das kam nicht bei jedem wirklich gut an. Vielleicht sollte man auch so etwas bei zukünftigen Vergaben einmal bedenken.

Zum Schluß noch ein Dank an die Ausrichter, die sich wirklich alle Mühe gegeben haben. Aber: BIER AUS PLASTIKBECHERN GEHT GAR NICHT! Noch dazu war die Plörre nicht wirklich kalt. Aber das auch nur am Rande… Der Kelch einer neuen Kette ist übrigens wie geplant an mir vorüber gegangen, ich gratuliere allen neuen Majestäten auf das herzlichste und wünsche ihnen ein schönes Jahr als Bundes- oder Diözesankönig.

Und ganz zum Schluß noch ein Wort in eigener Sache. Herzlichen Dank für die sehr zahlreichen guten Wünsche und die Aufmunterungen, die mich gestern erreicht haben. Auch wenn das eigentlich nicht nötig war, denn ich hatte ja vorher schon angekündigt, dass so ein Titel für mich nicht in Frage kommt. Ich wollte nur einmal teilnehmen und mitreden können. Gefreut habe ich mich aber trotzdem…

Opera – Mein Alternativ-Browser

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Nutzt ihr eigentlich immer den gleichen Browser?

Ich habe ja früher fast ausschließlich den Firefox genutzt und das lange Jahre. Der Internet Explorer war mir immer etwas suspekt und Mozillas Flaggschiff glänzte mit diversen Erweiterungen, die das browsen bequem machten. Dann folgte Google Chrome, den ich neben Firefox als Zweit-Browser nutzte und so langsam aber sicher mauserte der sich zu meinem Favoriten.

Aber es gibt natürlich noch einige andere Alternativen, wenn man Firefox und Chrome nicht nutzen möchte. Opera zum Beispiel war immer ein innovativer Browser, der viele Funktionen die die Konkurrenz heute bietet, als erster eingeführt hat. Trotzdem gelang Opera nie der große Durchbruch, eher “erarbeitete” er sich den ruf eines Nischen-Browsers. Zu Unrecht wie ich finde…

Denn in vielem war mein Vorreiter und einige Funktionen wurden von anderen Browsern nur übernommen. Beim Arbeiten mit mehreren geöffneten Browser-Fenstern in Form von Karteikartenreitern (Tabbed-Browsing) bietet Opera im Gegensatz zu den Konkurrenten auch die Funktion, die Tab-Leiste entweder oben, unten, rechts oder links anzudocken. Auch beim Thema Mausgesten ist man einigen anderen Browsern immer noch voraus.

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Opera Turbo ist zum Beispiel eine Funktion, die andere Browser nicht anbieten. Diesen Modus nutze ich oft wenn ich auf Reisen bin und die Internetverbindung mal wieder etwas langsamer ist. Und wenn der Surfstick mal wieder keinen adäquaten Empfang bietet und GPRS oder UMTS etwas lahm sind, dann springt Opera Turbo in die Bresche und überträgt zum Beispiel Fotos und Grafiken nur in verminderter Qualität.

Es gibt noch eine Menge Gründe, Opera wenigstens einmal auszuprobieren. Und seit mit der Version 19 gewaltig abgespeckt wurde, ist der Browser gerade für Geschwindigkeitsfanatiker eine wirklich gute Alternative. Den Download der aktuellen Version 24.0 gibt es hier, probiert Opera ruhig mal aus. Ihr werdet sicher überrascht sein…