Tag der Schleicher – Blitzmarathon am 18. September

fotoEs ist mal wieder soweit…

Übermorgen findet der nächste bundesweite Blitzmarathon statt. Dann ist die Polizei wieder 24 Stunden lang Rasern auf der Spur, wobei der Schwerpunkt in NRW auf “Gefahren für Kinder im Straßenverkehr” gelegt wird. Dafür durften Kinder und Jugendliche erstmals selbst Standorte für Kontrollen vorschlagen.

Ab dem gestrigen Tag sollten eigentlich die Standorte der Kontrollen auf der Internetseite der Polizei Köln bekannt gegeben werden. Allerdings habe ich da bis heute morgen noch nichts entdecken können. Im übrigen ist der Tag des Blitzermarathons auch ein Tag der Schleicher. Denn in der Vergangenheit habe ich nicht nur einmal erlebt, dass selbst in Bereichen die man mit 80 km/h befahren durfte, höchstens 60 km/h gefahren wurden.

Ob die Schleicher nun übervorsichtig oder einfach nur den Blitzer auch entdecken wollten, kann ich allerdings nicht sagen. Naja, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen schadet aber auch nicht…

Welche PHP-Version nutze ich eigentlich?

tippGanz kurz notiert…

Mein Anbieter stellt verschiedene PHP-Versionen zur Verfügung. Dort kann man dann auswählen, mit welcher Version man arbeiten möchte. Bei meinen zwei Blogs ist die PHP-Version 5.5 eingestellt, wie man auf dem Screenshot weiter unten sehen kann. Aber nicht bei jedem Hoster ist das so klar ersichtlich.

Aber wie kann ich denn checken, welche PHP-Version der Hoster eingerichtet hat? Nun, wenn man einen eigenen FTP-Zugang hat, dann ist das eigentlich ganz einfach. Mit einem Editor – etwa Notepad++ – kann man sich einfach eine kleine seite erstellen. Dazu gibt man nur das folgende darin ein:

< ?php phpinfo(); ? >

Die Leerzeichen vor dem ersten und hinter dem letzten Fragezeichen muss man natürlich weglassen, das geschieht hier nur aus Darstellungsgründen. Diese Datei speichert man dann unter dem Namen info.php und lädt sie ins Stammverzeichnis. Anschließend ruft man seine Blogadresse mit eben diesem Zusatz ab, also in etwa xyz123.de/info.php. Und schon erhält man seine verwendete PHP-Version geliefert.

phpscreen

Die erstellte info.php danach wieder vom Server gelöscht und fertig ist die Laube.

Was ist bei einem Wechsel eines WordPress-Themes zu beachten

wordpressMal wieder etwas zum Thema WordPress…

Es soll ja Leute geben, die das Layout ihres Blogs häufiger wechseln als die Unterwäsche. Wenn WordPress unter der Haube werkelt, dann ist dies im Regelfall auch kein Hexenwerk. Wenn keine Farbanpassungen oder sonstige Änderungen im Layout gewünscht sind, dann ist das mit ein paar Klicks erledigt. Doch der Teufel lauert wie so oft im Detail…

Denn nicht jedes Theme unterstützt auch die Funktionen des Vorgängers. Weshalb es sich doch empfiehlt, lieber einmal vorher auf Herz und Nieren zu prüfen. Wenn ich in der Vergangenheit bei meinen alten Blogs einen Theme-Wechsel vorbereitet oder wie jetzt aktuell etwas komplett Neues aufgesetzt habe, dann teste ich vorher erst einmal in einer eigenen Umgebung. Denn nicht immer bietet die integrierte Themevorschau von WordPress auch das Aussehen wieder, wie das neue Theme auch wirklich im Betrieb aussieht.

Testumgebung mit Xampp schaffen

Dafür gibt es zum Beipiel Xampp. XAMPP ist eine kostenlose, leicht zu installierende Apache-Distribution, die MySQL, PHP und Perl enthält. Das Open-Source-Paket ist schnell und einfach eingerichtet und bietet, sofern man kein Testblog online betreibt, eine optimale Testumgebung. Sollte man Xampp noch nie verwendet haben, gibt es hier eine prima Hilfe zur Installation.

Hat man sich nun einen solchen “Homeserver” mit einer aktuellen WordPress-Version eingerichtet, bietet dieser eine perfekte Umgebung um ein neues Theme anzupassen und auszuprobieren. Baut man mal Mist, dann ist der Schaden nicht ganz so hoch als an einem Theme, das schon online betrieben wird. Doch was ist nun bei einem Theme-Wechsel zu beachten?

Widgets sichern

Viele Themes werden von ihren Betreibern durch hinzufügen von Widgets in der Sidebar und/oder im Footer ergänzt. Oft werden auch Anpassungen direkt im Quellcode oder im Stylesheet vorgenommen, die bei einem neuen Theme nicht mehr greifen. Bei den Widgets sind diese Änderungen nicht gravierend, da die Grundausrüstung mit Kommentaren, Archiv etc. bei den modernen Themes immer zur Verfügung steht.

Beim Thema Widgets scheiden sich die Geister. Die meisten setzen mindestens eines ein, viele verzichten aber auch darauf. Und nicht alle WordPress-Themes unterstützen auch Widgets. Zwar kann man mit den entsprechenden Kenntnissen ein Theme auch widgetfähig machen, allerdings sollte das nicht gerade im “Live-Betrieb” geschehen. Denn schon ein Fitzel falscher Code reicht aus, um sich alles abzuschießen.

Aber es ist ratsam, sich eventuell eigenhändig erstellte Text-Widgets vorher separat zu sichern, um sie in einem neuen Theme wieder verwenden zu können. Ich habe hier in der Quetschkommo.de nichts eigenhändig geschriebenes, allerdings waren in den Vorgänger-Blogs mehrere Text-Widgets mit dem entsprechenden Code enthalten. Diese Codezeilen habe ich immer in Evernote gebunkert, um sie immer griffbereit zu haben. Zur Not reicht aber auch eine einfache Textdatei, in der man mittels Copy & Paste die betreffenden Codezeilen einfügen und abspeichern kann.

Funktionieren alle Plugins?

Bevor man nun an eventuelle Änderungen des äußeren Erscheinungsbilds Hand anlegt, sollte man sich zuerst einmal vergewissern, ob auch alle verwendeten WordPress-Plugins wie gewünscht funktionieren. Denn es kann vorkommen, das ein Plugin nicht mit einem Theme harmoniert und die Zusammenarbeit verweigert. Noch dazu sind vielleicht gar nicht alle Plugins beim neuen Theme notwendig, die man beim Vorgänger verwendet hat. Deshalb in Ruhe ausprobieren und notfalls eine Liste erstellen, was man zukünftig nutzen möchte und was nicht.

Deutsch oder eine andere Sprache?

Dann gehts ans Eingemachte. Denn der Großteil der WordPress-Themes ist für eine internationale Klientel gemacht und dementsprechend auf Englisch. Da heißt es dann, sich durch alle php-Dateien des Themes zu ackern und die entsprechenden Dateien anzugleichen. Für benötigte Sonderzeichen wie zum Beispiel die deutschen Umlaute gibt es eine HTML-Sonderzeichentabelle, aus der man den gewünschten Code kopieren kann. Oder man sucht sich gleich ein Theme, dass eine deutsche Sprachdatei enthält.

Hat man nun alle Anpassungen am Theme vorgenommen, vielleicht so wie ich noch eine neue Headergrafik gebastelt und die gewünschten Plugins aktiviert, kann man sein Theme online präsentieren. Um nicht alle Änderungen im Style noch einmal eintippen zu müssen, einfach das geänderte Theme aus dem entsprechenden Xampp-Ordner (bei mir: xampp->htdocs->wordpress->wp-content->themes) kopieren, zippen und per FTP-Programm auf den Server schießen und im WordPress-Backend aktivieren.

Kontrolle ist besser

Nachdem man alle Funktionen noch einmal kontrolliert hat, sollte auch ein Augenmerk auf die Ladezeit des Blogs gelegt werden. Deshalb lieber mal auf ein Plugin verzichten und vor allem darauf achten, dass der Quellcode des gewählten Themes nicht mit Scripts und Tonnen unnötigen Codes gefüllt ist. Die Ladezeit eines Blog oder einer Website kann man hier überprüfen, bei mir sieht es im Moment so aus:

ladescreen

Das war es eigentlich schon. Natürlich kann man bei einer nicht zufrieden stellenden Ladezeit noch ein wenig mit Caching-Plugins heraus holen. Bei vielen Themes die kostenfrei zur Verfügung gestellt werden ist aber auch der Quellcode so “vermatscht” und mit diversen Javascript-Dateien überfüllt, das Hopfen und Malz verloren ist.

Was ist noch zu beachten?

Um einigermaßen sicherzugehen, dass das neue Theme “sauber” und vor allem keinen schädlichen oder unerwünschten Code enthält, würde ich nur Themes von wirklich vertrauenswürdigen Quellen zu verwenden. Das WordPress-Themeverzeichnis bietet da eigentlich schon eine gute Auswahl. Oder man greift sogar auf ein kostenpflichtiges Premium-Theme zurück, wo auch der Support bei eventuellen Fragen geklärt ist.

Vier Augen sehen mehr als zwei. Deshalb bitten viele Blog-Betreiber nach einem Theme-Wechsel ihre Leser, eventuelle Auffälligkeiten oder eine vergessene deutsche Übersetzung zu melden. Mache ich auch immer so, denn schnell hat man trotz sorgfältiger Überprüfung mal etwas übersehen. Und auf diese Art und Weise können sich die Besucher gleich einmal mit dem neuen Layout anfreunden…

Tja, ist dann erst einmal alles in Butter, kann man die Füße hochlegen und sein neues Theme genießen. Und natürlich sollte man auch nicht vergessen, es mit Content zu befüllen…