Der relativ kurzlebige, dafür aber spektakuläre Erfolg der Marke Cyclone wurde durch Andrew Strand begründet. Er konstruierte den 996 cm³-Motor, dessen 42-Grad-V–Zweizylinder mit Königswellenantrieb ausgestattet wurde. Der Motor leistete 45 PS bei 5000 Umdrehungen pro Minute, der dem Track Racer zu immerhin 177 km/h verhalfen. Das Motorrad wog nur 121 kg und wurde damals ausschließlich für Bahnrennen eingesetzt. Weshalb es auch keine Bremsen benötigte, die Geschwindigkeit wurde durch Zündunterbrechung verringert.

Im Jahr 1914 erschien die Cyclone erstmals auf der Bahn und wurde auf Grund schneller Erfolge auch als „Yellow Speed Demon“ bezeichnet. Weil die Maschine allerdings sehr anfällig für mechanische Defekte war, wurde ihre Produktion im Jahr 1915 wieder eingestellt. Bis zum Jahr 1916 wurde auch eine Straßenversion der Cyclone produziert, die sich vom Track Racer nur durch einen höheren Lenker und einen Gepäckträger unterschied.

© Wikipedia

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Die Maschine kostete damals 350 US-Dollar und es gab sie – wie auf dem Foto – nur in der Farbe gelb. Der hier abgebildete Track Racer wurde im Jahr 2008 für umgerechnet 480.000 Euro versteigert und galt bis vor kurzem als teuerstes Motorrad der Welt.

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