Eiszapfen

Es gibt Tage – so wie heute – da sehnen Kaltblüter wie ich sich nach so etwas…

eiszapfen

Insekten sind ja nicht doof

Bald wird es ja wieder wärmer.

Gestern gab es ja nicht nur bei uns in Köln schon einmal einen frühlingshaften Vorgeschmack. Dieses winterliche Wetter in den vergangenen Wochen gingen ja sehr vielen auf den Nerv. Komischerweise konnte man bei Unterhaltungen immer wieder hören dass viele Leute äußerten, bei Kälte würden wenigstens die ganzen Insekten, die einen im Sommer immer nerven, das Zeitliche segnen. Allerdings ist das ein großer Trugschluß, denn die kleinen Viecher sind widerstandsfähiger als manch einer denkt.

Hummel

Manche dieser kleinen Plagegeister sind nämlich in der Lage, bei Abkühlung des Körpers die Bildung von Eiskristallen in ihrer Körperflüssigkeit durch Gefrierpunkterniedrigung (geiles Wort) zu verhindern. Als Frostschutzmittel produzieren diese Insekten Glycerin und verschiedene andere Stoffe. Theoretisch könnte man sich eine große Menge der kleinen Krabbeltierchen in den Tank der Scheibenwaschanlge stopfen und müsste nie mehr Angst haben, dass da etwas einfriert.

Ein großer Teil des Geflügels ist auch in der Lage, den Wasserhaushalt des Körpers im Winter nahezu gegen null zu regulieren und kann deshalb nicht erfrieren. Wieder andere suchen einfach Schutz hinter wärmenden Baumrinden oder in einem gut isolierten Platz an Wohnhäusern. Und selbst die Larven sind mittlerweile so angepasst, das ihnen selbst niedrigste Temperaturen nichts ausmachen.

Und somit können sie nach wie vor im Frühling wieder munter aus den Ritzen kriechen und beißen und stechen was das Zeug hält. Ich empfehle an dieser Stelle die Anschaffung eines handelsüblichen Flammenwerfers oder einer großformatigen Fliegenklatsche. Denn schließlich muss sich ja der Mensch vor diesen angriffslustigen Blutsaugern irgendwie schützen.

Natürlich werden jetzt wieder die Tierschützer argumentieren, dass jedes Insekt auch einen Nutzen und somit eine Lebensberechtigung hat. Hat es ja auch. Und sei es als Muster auf meiner Tapete…

Nix Weihnachtsmarkt – Es ist Fußball-WM!

fussballEine Fußball-WM im Winter…

Im Moment noch schwer vorstellbar aber wohl schon spruchreif. Denn zu diesem Ergebnis kam jetzt eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der FIFA und der finanzstärksten Ligen. Da spielte dann wohl doch das Geld der Scheichs aus Katar eine nicht zu unterschätzende Rolle, wenn auch der oberste Korrupte, FIFA-Boß Sepp Blatter, die Vergabe der WM 2022 im vergangenen Jahr als Fehler bezeichnete. Vielleicht flossen da doch ein paar Milliönchen zu wenig…

Als wahrscheinlicher Termin wird vom 18.November bis zum 18.Dezember 2022 gespielt, womit ich vielleicht sogar in den “Genuß” käme, das erste Spiel unserer deutschen Elf an meinem Geburtstag anzuschauen. Wenn sie sich denn qualifizieren… Aber mal im Ernst, hätten die Vertreter der Verbände Deutschlands, Englands, Brasilien, Spanien und Italien ein wenig Arsch in der Hose, dann hätten sie Front gegen die scheinbar ungeliebte Entscheidung Blatters gemacht.

Bei einem eventuellen Boykott dieser Verbände hätte die FIFA sich die Entscheidung allemal überlegt. Doch scheinbar geht es den Vereinen auch nur um mögliche Ausgleichszahlungen, die man von der FIFA erhalten möchte. Schließlich müssen die Spielpläne der europäischen Ligen Jahre im voraus auf die WM angeglichen werden und für eventuell entgehende Einnahmen möchte man entschädigt werden. So in etwa habe ich zumindest Karl-Heinz Rummenigge, Chef der Europäischen Club-Vereinigung ECA , verstanden.

Das die WM 2022 in Katar im Winter ausgetragen würde, war eigentlich schon länger klar. Schließlich kann man es auch vermeintlich austrainierten Profis nicht zumuten, permanent bei Temperaturen um die 50° Celsius Fußball zu spielen und das noch auf höchstem Niveau. Da heißt es dann für die europäischen Fußballfans umdenken, wobei diese WM auch etwas Gutes für Männer hat. Denn mit der Herzallerliebsten über einen der Millionen Weihnachtsmärkte wandern zu müssen hat sich bei dieser Terminplanung von selbst erledigt. Da müssen die Grazien sich mal alleine besaufen und sehen wie sie wieder nach Hause kommen…

Das beliebte Public Viewing könnte natürlich zum Problem werden. Denn im Dezember könnte es auch schon einmal frisch werden, wobei dann wenigstens das Bier nicht warm wird. Alternativ müsste man auf Indoor-Public Viewing umsatteln und Interessierte sollten sich jetzt schon Termine von Sporthallen bunkern. Ganz wichtig: Bei einem Sieg unserer deutschen Mannschaft sollte man sich vor dem Autokorso auch vergewissern, ob die Winterreifen aufgezogen sind. Und je nach Außentemperatur ruhig die Scheiben oben lassen. Hupen reicht…

Und ich bin wirklich gespannt, ob dieser äußerst korrupte Haufen der FIFA eventuell sogar in Erwägung zieht, die Fußball-WM 2030 nach Grönland zu vergeben. Ein Scheich soll sich dort eine Villa im ewigen Eis gebaut haben, Geld wäre also nicht das Problem. Und ich glaube, in Grönland gibt es auch 5 Fußballspieler. Interesse wäre also reichlich vorhanden… Was glaubt ihr?