Fertig im #Winterwonderland

berge

Noch eine Übernachtung im Allgäu…

…und dann gehts fast wieder nach Hause. Nach fast 3 Wochen durchgängig herrlichem Wetter hat mich der Winter nun doch noch erwischt. In der Nacht von Freitag auf Samstag kam der erste Schnee und am Wochenende folgte noch eine große Wagenladung dazu. So kam ich wenigstens dazu, mal die dicken Stiefel und die Winterklamotten auszupacken, die ich seit 3 Wochen spazieren fahre.

Morgen muss ich dann wahrscheinlich noch einen Zwischenstop + Übernachtung in Ulm einlegen, bevor es dann am Mittwoch wieder im Tiefflug nach Köln geht. Und ich freue mich schon darauf, mal wieder im eigenen Bett zu schlafen. Am Donnerstag steht dann abends schon wieder der erste Schützentermin an, Empfang der Königspaare im Bezirksrathaus. Da komme ich dann wenigstens nicht aus der Übung…

Insekten sind ja nicht doof

Bald wird es ja wieder wärmer.

Gestern gab es ja nicht nur bei uns in Köln schon einmal einen frühlingshaften Vorgeschmack. Dieses winterliche Wetter in den vergangenen Wochen gingen ja sehr vielen auf den Nerv. Komischerweise konnte man bei Unterhaltungen immer wieder hören dass viele Leute äußerten, bei Kälte würden wenigstens die ganzen Insekten, die einen im Sommer immer nerven, das Zeitliche segnen. Allerdings ist das ein großer Trugschluß, denn die kleinen Viecher sind widerstandsfähiger als manch einer denkt.

Hummel

Manche dieser kleinen Plagegeister sind nämlich in der Lage, bei Abkühlung des Körpers die Bildung von Eiskristallen in ihrer Körperflüssigkeit durch Gefrierpunkterniedrigung (geiles Wort) zu verhindern. Als Frostschutzmittel produzieren diese Insekten Glycerin und verschiedene andere Stoffe. Theoretisch könnte man sich eine große Menge der kleinen Krabbeltierchen in den Tank der Scheibenwaschanlge stopfen und müsste nie mehr Angst haben, dass da etwas einfriert.

Ein großer Teil des Geflügels ist auch in der Lage, den Wasserhaushalt des Körpers im Winter nahezu gegen null zu regulieren und kann deshalb nicht erfrieren. Wieder andere suchen einfach Schutz hinter wärmenden Baumrinden oder in einem gut isolierten Platz an Wohnhäusern. Und selbst die Larven sind mittlerweile so angepasst, das ihnen selbst niedrigste Temperaturen nichts ausmachen.

Und somit können sie nach wie vor im Frühling wieder munter aus den Ritzen kriechen und beißen und stechen was das Zeug hält. Ich empfehle an dieser Stelle die Anschaffung eines handelsüblichen Flammenwerfers oder einer großformatigen Fliegenklatsche. Denn schließlich muss sich ja der Mensch vor diesen angriffslustigen Blutsaugern irgendwie schützen.

Natürlich werden jetzt wieder die Tierschützer argumentieren, dass jedes Insekt auch einen Nutzen und somit eine Lebensberechtigung hat. Hat es ja auch. Und sei es als Muster auf meiner Tapete…