Der Samstag – Der heilige Tag des Mannes

nurmalsoSo etwas müsste abgeschafft werden…

Denn wer heiratet schon an einem Samstag? Rein arbeitstechnisch gesehen sind wir Kronen der Schöpfung überhaupt nicht darauf programmiert, uns samstags dem Lotterleben hinzugeben. Denn auch an einem Samstag muss noch jede Menge erledigt werden. Das Auto muss zum Beispiel gewaschen werden. Das alleine dauert mitunter schon einen halben Tag, denn mit waschen alleine ist es ja nicht getan.

Der Wagen muss ausgesaugt werden, die Scheiben geputzt, das Armaturenbrett mit dem entsprechenden Pflegemittelchen einbalsamiert und nicht zuletzt muss auch der Kofferraum mal wieder aufgeräumt werden. Das braucht eben Zeit… Und wenn danach noch etwas dieses kostbaren Guts übrig ist, dann heißt es zumindest in den wärmeren Monaten Rasen mähen. Je nach Grundstück kann auch das ordentlich Zeit beanspruchen und manchmal ist Mann danach ziemlich geschafft.

Natürlich nur bis halb vier, bis dahin ist Mann wieder fit. Denn dann startet die Fußball-Bundesliga und Mann ist in seinem Element. Aufgeregt verfolgt er die Spiele des Lieblingsvereins am Fernseher oder im Radio. Manchmal lässt er auch den Rasen noch wachsen und fährt gleich ins Stadion, um seine Helden anzufeuern. Auch so etwas kostet Energie und nicht selten ist Mann danach so geschafft, dass er seinen Akku nur mit Hilfe von ein paar Kumpels und eventuell ein paar Bierchen wieder aufladen kann.

Die Samstage eines Mannes sind also immer voll ausgefüllt, da bleibt quasi kein Platz für Freizeitaktivitäten. Selbst eine Hochzeit kann da nicht berücksichtigt werden. Denn wenn Mann sich nach einem arbeitsreichen Samstag noch in Anzug und Krawatte schälen muss, nur um zuzusehen wie sich zwei Turteltäubchen Ringe an die Finger klemmen, dann fehlt Mann dafür oft das Verständnis. Schließlich gibt es weitaus wichtigeres, was samstags noch unbedingt erledigt werden muss.

Der Keller zum Beispiel, der müsste auch mal wieder dringend aufgeräumt werden. Und dafür ist der Samstag doch wie geschaffen…

Liste der Online-Fanshops aller Fußball-Bundesligavereine

fussballEin richtiger Fußballfan braucht Fanartikel.

Ich habe als Fan des 1.FC Köln natürlich auch eine reihe Fan-Utensilien im Schrank, darunter auch einige Schätzchen. So ein Originaltrikot von Yasuhiko Okudera aus der Double-Saison 1978, dem ersten Asiaten in der Bundesliga. Mit Autogramm in japanischen Schriftzeichen auf einer Serviette des Geißbockheims.

Diverse andere Trikots gehören natürlich auch zu meiner Sammlung, es dürften so 10-12 in den Jahren zusammen gekommen sein. Dazu diverse T-Shirts wie zum Beispiel das Aufstiegs-Shirt aus der vergangenen Saison, Schals, Jacken, Kissen, Geißböcke in klein und groß, Flaschenöffner und was weiß ich nicht noch alles.

bock

Mit diesen Dingen verdienen die Fußball-Bundesligavereine der Ligen sich noch ein nettes Zubrot und je nach Erfolg der Mannschaft oder auch einer spektakulären Neuverpflichtung kommen da sicherlich auch ein paar Taler ins Kästchen. Gestern hatte ich bei Twitter eine kurze „Unterhaltung“ mit Herrn Kanzler der fragte, wo er denn das Trikot von Manuel Neuer in einer Kindergröße bekommen könne.

Ich empfahl ihm den Bayern-Onlineshop, den er offensichtlich nicht kannte. Und damit er bei zukünftigen Fragen nicht wieder suchen muss, gibt es hier eine Liste mit den Online-Fanshops aller 18 Bundesligavereine der ersten Liga. Geordnet nach dem derzeit aktuellen Tabellenstand. (Für Fans des BVB: ganz nach unten scrollen…)

FC Bayern München
VfL Wolfsburg
Bayer 04 Leverkusen
FC Augsburg
Borussia Ostholland Mönchengladbach
FC Schalke 04
1899 Hoffenheim
Hannover 96
Eintracht Frankfurt
Mainz 05
SC Paderborn
1.FC Köln
Hertha BSC
Werder Bremen
SC Freiburg
VfB Stuttgart
Hamburger SV
Borussia Dortmund

1.FC Köln – Wohin geht die Reise?

effzehEs war kein Meisterstück im letzten Heimspiel…

Ich gebe zu, dass ich auch ganz nett Ärger in den Socken hatte. Mit einem Heimsieg gegen den SC Freiburg hätte man nicht nur auf Platz 7 oder 8 springen, sondern vor allem Punkte zwischen sich und die unteren Regionen bringen können. Es hat nicht funktioniert wie wir alle wissen, durch einen blöden Elfmeter wurde sogar ein Unentschieden verspielt. Und ja, natürlich hatte man sich gegen Freiburg eigentlich einen Heimsieg versprochen. Mund abputzen, weiter gehts!

Aktuell stehen nach 10 Spielen jetzt 12 Punkte auf der Habenseite und ich persönlich hoffe doch sehr, dass mit Beendigung der Hinrunde daraus mindestens noch 18-20 Punkte werden. Allerdings wirkt die Mannschaft für mich immer noch ein wenig gehemmt, als wäre ihr die 1.Bundesliga nicht geheuer. Aber wir sind auch immer noch der Aufsteiger, von dem man nicht unbedingt Wunderdinge erwarten sollte und selbst Trainer Stöger betonte jetzt wieder, dass das Ziel lediglich Platz 15 sei.

Aber zumindest vor heimischer Kulisse wäre es schon schön, wenn die Mannschaft etwas engagierter und konzentrierter zu Werke gehen würde. Wir brauchen keinen Hurra-Fußball der ins Verderben führt. Wobei der #effzeh sich nicht erst seit heute schwer damit tut, das Spiel machen zu müssen. Aber immer nur von hinten heraus mit Kontern agieren ist auf Dauer auch nicht gerade attraktiv. Zudem stehen unsere Stürmer oft auf verlorenem Posten, weil die Anspiele aus dem Mittelfeld fehlen oder zu ungenau sind.

Ich bin trotz des aktuellen „Rückschlags“ gegen Freiburg sicher, dass die Mannschaft noch Punkte einfahren wird und mit dem Thema Abstieg nichts zu tun hat. Vielleicht können sogar Ujah und Zoller dazu beitragen, in dem sie nicht nur Chancen verstolpern und verballern, sondern auch einmal in zählbares ummünzen. Zwar sieht das aktuelle Torverhältnis von 7:8 zumindest auf der „Einnahmenseite“ nicht so gefährlich aus, aber man kann sich nicht immer nur auf eine halbwegs funktionierende Abwehr und einen guten Torwart verlassen.

Die nächsten beiden Spiele auswärts in Hoffenheim und zu Hause gegen Hertha BSC Berlin werden zeigen, wohin die Reise geht. Nach unten in Richtung der Abstiegsplätze oder noch ein wenig nach oben ins relativ gesicherte Mittelfeld. Danach stehen noch Leverkusen, Ausgburg, Schalke, Mainz und Wolfsburg auf dem Spielplan, wo auch noch der ein oder andere Punkt möglich sein dürfte. Denn wenn zu Beginn der Rückrunde der Tabellenplatz eher in Richtung Keller zeigt, spätestens dann wird nämlich die Kölner Presse aktiv werden und wieder mächtig Unruhe in den Verein bringen.

Es liegt nun an der Mannschaft, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen.